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Blitzschutz / Potentialausgleich bei Satanlagen

09.03.2011 13:31 | 0 Kommentare

Blitzschutz bei SAT - Anlagen

Kurzerklärung:
Ein Potentialausgleich ist Vorschrift wenn die Antennenanlage im Blitzschutzbereich installiert wird (Faustregel: alles auf dem Dach = Blitzschutzbereich / alles was mit der äußersten Kante nicht weiter als 2m von der Dachrinne entfernt ist = Blitzschutzbereich / alles was mit der äußersten Kante weiter als 1.5m von der Hauswand übersteht = Blitzschutzbereich) und wenn es sich um eine Mehrteilnehmeranlage (mehr als eine Wohneinheit daran angeschlossen) handelt.

Es müssen dann ALLE Kabel vom LNB (+ ggf. von terrestrischen Antennen zusätzlich) kommend UND alle Kabel nach dem Multischalter (falls einer eingesetzt wird) auf einen Erdungsblock/Erdwinkel aufgelegt werden. Auf diesem Weg also der Außenleiter/ die Abschirmung des Kabels über den F-Stecker abgegriffen metallisch/elektronisch leitend mit dem Erdungsblock (auch Potentialausgleichsschiene/Poti-Schiene/Erdschiene genannt) verbunden.

Dieser Erdungsblock muss dann mit einem mind. 1x4mm² massiven Kabel (Potentialausgleichskabel NYY-J 1x6mm² / keine Einzellitzenkabel da diese dann zwingend mit Adernhülsen nach DIN versehen werden müssten und dann tlw. nicht mehr unter die Klemmen passen ! Ich verwende immer 1x6mm² "massiv") mit dem Antennenmast verbunden werden, also genau am gleichen Punkt aufgelegt werden wo auch das Blitzschutzkabel aufgelegt ist.

Das Blitzschutzkabel muss ein 1x16mm² MASSIV Kabel (NYY-J 1x16mm²) sein, hier ist KEIN Einzellitzenkabel erlaubt !

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Umrüstung Satanlage von analog auf digital (Umbau / Neubau)

09.03.2011 13:23 | 0 Kommentare

Eigentlich ist die Verwendung "Umrüstung analog auf digital" falsch. Richtig ist das die "alten analogen" Satanlagen nur die Programme aus dem "unteren Frequenzband" (sind am Quattro-LNB z.B. die Ausgänge VL und HL, wobei die vorderen Bezeichnungen für V=vertikal und H=horizontal und das L für Low-Band steht) empfangen, die digitalen Programme aber zu ca. 95% auf dem "oberen Frequenzband" (sind am Quattro-LNB z.B. die Ausgänge VH und HH- hier steht hinten das H für High-Band) ausgestrahlt werden. Daher muss die "alte" Anlage jetzt umgerüstet werden das sie zusätzlich zum "unteren Frequenzband" wie bisher empfangen auch neu das "obere Frequenzband" empfangen kann.
Eine solche Anlage kann dann IMMER auch HDTV und auch 3D-TV Programme empfangen.

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Erklärung Twin-/Triple-Receiver Versorgung / gleichzeitige Aufnahmen

09.03.2011 13:22 | 0 Kommentare

Immer wieder wird die Frage gestellt wie verhält sich ein Single-/Twin- oder Triple-Receiver bei parallel gewünschten Aufnahmen bzw. bei einer laufenden Aufnahme mit dem live TV schauen. Ich versuche das hier mal kurz zusammenzufassen.

Single-Receiver (1 Tuner/Empfangsteil eingebaut)
-wird über ein Kabel vom LNB/Multischalter her kommend mit Signal versorgt
-man kann ein Programm anschauen oder eines aufnehmen (wenn diese Funktion vom Receiver unterstützt wird) / div. Receiver, vor allem hochwertige, lassen es tlw. zu das man parallel zu einer laufenden Aufnahme noch Programme anschauen kann die auf dem gleichen Transponder ausgestrahlt werden. Was auf einem TP übertragen wird kann man z.B. hier für Astra 19.2 Grad Ost ersehen. Hier für die Sky-Programme auf Astra und hier für die HD+ Programme auf Astra)

Transponder.PNG [ 70.7 KiB |
Bild zeigt am Beispiel der RTL-Gruppe was auf deren Transponder gemeinsam übertragen wird.

Twin-Receiver (2 Tuner/Empfangsteile eingebaut)
-wird über ein oder 2 Kabel versorgt
-wenn ein Twin-Receiver über nur ein Kabel vom LNB/Multischalter her kommend versorgt wird kann er parallel zu einer laufenden Aufnahme parallel alles anschauen was auf dem gleichen Band (VL = vertikal Lowband / HL = horizontal Lowband / VH = vertikal Highband / HH = horizontal Highband) übertragen wird.
Eine Liste welche Programme auf welchem Band übertragen werden finden sie hier. Grundlegend kann man akt. (1/2012) sagen das alle Programme auf dem HH-Band übertragen werden, außer "Sport1", "Tele5" und "DMAX" (diese kommen über das VH-Band) und alle HDTV-Sender (ARD HD, ZDF HD, Arte HD incl. ALLEN HD+ Sendern !) incl. Phoenix, Arte SD, Eins Plus, Eins Extra und Eins Festival (diese kommen über das HL-Band).
-wenn ein Twin-Receiver über zwei Kabel versorgt wird hat man keine Einschränkungen, man hat parallel zu einer laufenden Aufnahme freie Auswahl was man anschauen möchte. Ausnahme wäre hier wieder wenn man 2 oder mehr Aufnahmen laufen hat, diese 2 oder mehr laufenden Aufnahmen könnten max. von 2 Transpondern erfolgen und dazu könnte man dann auch noch ein Programm live schauen was auf einem dieser beiden TP übertragen wird. Die max. Anzahl der möglichen Aufnahmen hängt vom Receiver ab (selbst getestet mit einer "VU+ Duo" bisher: 5 parallele Aufnahmen und dazu eine Sendung geschaut).
-es gibt Sonderlösungen wie z.B. "Stacker-Destacker" oder "Unicable" (Unicable-LNB / Unicable-Multischalter / Unicable-Zwischenschalter) die es zulassen einen Receiver über nur ein Kabel voll zu versorgen, dann muss der Receiver aber tlw. Voraussetzungen erfüllen (z.B. für "Unicable" muss er tauglich sein dafür = "unicable-tauglich" / "Einkabeltauglich" / "SCR-tauglich" / "EN50494-tauglich").

Triple-Tuner (3 Tuner/Empfangsteile eingebaut)
verhält sich eigentlich genau wie beim Twin-Tuner. Man hat hier aber die Möglichkeit alle Tuner selbst zu versorgen (dann hat man 3x vollkommen freie Wahl für Aufnahme + paralleles "live schauen") oder auch zu mischen (z.B. Tuner1 + Tuner2 voll versorgen mit 2 Kabeln + Tuner3 mit an Tuner2 anzuschließen ! Dann wären Tuner1+2 vollkommen selbstständig und Tuner3 könnte nur das verarbeiten für eine Aufnahme bzw. zum "live schauen" was auf Tuner2 gerade in der EBENE gewählt/verwendet wird.


Für jemanden der 2 Receiver an einer Leitung betreiben möchte (Standard-Versorgung) gibt es einen "SAT- Prioritätsschalter / -Vorrangschalter (2 Receiver an einer Ableitung)", dies ist in einem Twin-/Triple-Receiver schon eingebaut so daß dieser bei richtiger Konfiguration (im Gerät muss immer eingestellt werden wie er versorgt wird, also mit 1, 2 oder mehr Kabeln bzw. über Unicable, etc.) schon nur das umschalten auf Sender zulässt die auf dem gleichen Band übertragen bzw. auf dem gleichen Transponder wenn 2 oder mehr Aufnahmen laufen.

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Unicable-ZF-Frequenzen + Unicable-ID Einstellungen Receiver

09.03.2011 13:21 | 0 Kommentare

Unicable-ZF-Frequenzen (Inverto, Kathrein, Etronix, Jultec, Dur-Line, DCT-Delta, Smart, Technisat, Spaun, Ankaro, FTE, Skytronic, Preisner, Wisi, etc.) + Unicable- ID Einstellungen für Receiver
nach Unicable DIN EN 50494 (SCR/CSS/Einkabel)

Hier die verwendeten Unicable-ZF-Frequenzen + Unicable-IDs für Unicable-Einkabelsysteme:

ACHTUNG: die Unicable- ID/ der Unicable- Kanal (verschiedene Benennungen von Receiver zu Receiver) muss bei der Programmierung des Receivers auch eingehalten werden, diese ist aber sehr abweichend zwischen div. LNBs/ Multischaltern bzw. auch unter den Herstellern.
Hierzu bitte die Aufdrucke auf der Hardware beachten bzw. der Anleitung des Unicable- Produkts diese Angabe entnehmen !
Steht z.B. eine Unicable- Frequenz auf dem Geräteaufdruck bzw. in der Anleitung unter "3." dann muss diese auch im Gerätemenu (Antennenmenu) unter "Unicable 3" eingetragen werden. Manche Geräte haben auch den Menupunkt "ID" wo dann entsprechend die "3" eingetragen werden muss ! Also immer passende Userband-ID zur dazugehörigen Unicable- Frequenz auswählen !
Der am weitesten entfernte Receiver (Kabelweg) bekommt immer die niedrigste Unicable- Frequenz zugeteilt !

Und dann noch 2 obligatorische Hinweise:
1. pro Unicable- Gerät (LNB bzw. Multischalter) nur 1x jede ID/Unicable- Frequenz vergeben !
2. verwenden sie einen Twin- Receiver muss bei diesem jeder der beiden Tuner mit einer eigenen Unicable- ID/ -frequenz programmiert werden !

 

Mehr Daten/Fakten/Bebilderungen in unserem Forum.... hier der Beitrag, viel mehr dann noch in den entsprechenden Rubriken zu SAT-Einkabelsysteme oder Unicable-LNBs.

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ARD und ZDF wollen 2012 analoge Übertragung einstellen

09.03.2011 13:20 | 0 Kommentare

ARD und ZDF wollen im Frühjahr 2012 die analoge Übertragung von Rundfunkprogrammen beenden.
 
Diesen Wunschtermin nannten ZDF-Intendant Markus Schächter und der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust in Berlin. Laut Schächter sind derzeit 40,7 Prozent der Geräte digitalfähig.
 
Bevor 90 Prozent mit diesen Möglichkeiten ausgestattet sind, sei eine Abschaltung der analogen Übertragung aber nicht sinnvoll. Vorteile der digitalen Übertragung sind geringere Kosten und größere Kapazitäten - dazu müssen jedoch die Empfangsgeräte der Zuschauer entsprechend vorbereitet sein.

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